Sie sind auf der Suche nach einem Espressokocher bzw. einer Espressokanne? In unserem Espressokocher Test 2016 haben wir unterschiedliche Espressokocher aus verschiedenen Preissparten getestet. Von günstig bis teuer wurde alles durchgetestet. Wir präsentieren Ihnen unsere Testergebnisse, liefern Informationen zu Espressokochern und helfen Ihnen so, die richtige Espressokanne für Sie zu finden!


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Espressokocher Test;

Neutral. Sachlich. Kompakt. Das sind die Vorgaben, die wir uns für unsere Tests stellen.
Wir unterteilen unsere Espressokocher Tests in drei grundsätzlichen Kategorien:

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Espressokocher vs. Espressomaschine


Den meisten stellt sich wohl erstmal die grundsätzliche Frage: Kaufe ich einen Espressokocher oder eine Espressomaschine?
Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die wichtigsten Faktoren sind wohl der Preis als auch die Kaffeesorte, die man bevorzugt.

EspressoIm Gegensatz zu einer Espressomaschine kann ein Espressokocher, trotz des missverständlichen Namens, keinen Espresso zubereiten. Für einen Espresso wird ein Druck von 9,0 Bar benötigt; ein Espressokocher schafft hier maximal 1,5 Bar. Wer auf Espresso nicht verzichten möchte, kommt um eine Espressomaschine nicht herum. Wahre Genießer trinken aber nur selten Espresso.

Eine Espressomaschine ist auch generell sehr praktisch: durch lediglich einen Knopfdruck wird einem die Arbeit abgenommen. Doch gleichzeitig sind Espressomaschinen wesentlich teuerer und auch das traditionelle Gefühl, das Kochen von der Bohne zum fertigen Kaffee, geht verloren.

Die Handhabung eines Espressokochers ist aber auch recht einfach. In wenigen, einfachen Schritten kochen Sie Kaffee ganz nach Ihrem persönlichen geschmacklichen Vorzügen. Sie brauchen nur einen Espressokocher, eine Herdplatte (falls der Espressokocher nicht elektisch ist) und gemahlenen Kaffee. Die Arbeit ist in wenigen Minuten verrichtet und der Geschmack ist den Aufwand definitiv Wert.

Fazit: Wer Kaffee genießt und auch für die Zubereitung hat, der ist mit einem Espressokocher gut beraten. Ein weiterer Vorteil ist noch, dass man hierbei Geld spart. Wer allerdings möglichst einfach und schnell Kaffee zubereitet haben möchte und das nötige Kleingeld hat, der wird wohl auch auf eine Espressomaschine zurückgreifen. Es gibt hier kein richtig oder falsch, wichtig ist hier, dass man sich persönlich wohlfühlt.


Funktionsweise


Ein Espressokocher kann grundsätzlich mit einem Wasserkocher verglichen werden. Doch im Gegensatz zum Wasserkocher befindet sich in einem Espressokocher ein Filter, in den das Kaffeepulver gefüllt wird und dadurch das kochende Wasser die Geschmacksstoffe, das Aroma und die weiteren löslichen Bestandteile des Kaffees/Espressos aufnehmen kann.
Beim Eingießen in Ihre Tasse erhalten Sie also sofort leckeren Espresso, Kaffee, Milchkaffee, oder was auch immer Sie wollen. Hier kommt es lediglich auf die Zubereitung an, also: wieviel Kaffeepulver Sie zuführen und ob Sie nur mit Wasser oder direkt schon mit Milch zusammen kochen. Auch Süßstoffe lassen sich vorab schon hinzufügen.


Die Wahl des richtigen Kochers


Das Sortiment und die Vielfalt der Espressokocher ist groß. Wir helfen Ihnen, den für sie persönlich Richtigen zu finden.

Kriterium: Hitzezufuhr

Espressokocher gibt es sowohl elektrisch als auch als Aufsatz für die Herdplatte. Grundsätzlich ist die elektrische Variante Stromsparender, da die Energie direkt im Kern (im Kocher selbst) zur Anwendung kommt. Bei den klassischen Espressokochern muss der Umweg über die Herdplatte genommen werden, wodurch Zwangsweise Energie verloren geht.
Elektrische Espressokocher sind dafür etwas teurer, doch die Stromersparnis dürfte dies relativ schnell wieder ausgleichen.
Grundsätzlich empfehlen wir also elektriche Elektrokocher. Wer kurzfristig aber nach einer günstigen Variante sucht, dem ist mit einem traditionellen Espressokocher gut geholfen.

Kriterium: Kannenmaterial

EspressoHerz;Espressokocher bestehen meist aus Aluminium oder Edelstahl. Die ersten Espressokocher, die hergestellt wurden, bestanden aus Aluminium. Aluminium ist ein leichtes Metal, das stabil und sogar heute noch modern ist. Kritiker jedoch behaupten, das Aluminium würde einen metallischen Geschmack beim Kaffee hinterlassen und sei auch schwerer zu reinigen.
Edelstahl hingegen ist DAS Metall, dass in modernen Küchen zum Einsatz kommt. Es hat bis auf das Gewicht die selben stärken wie Aluminium und gleicht die Nachteile aus. Es lässt sich leichter reinigen und hinterlässt keinen metallischen Geschmack. Außerdem können die meisten Espressokocher aus Edelstahl im Gegensatz zu den Espressokochern aus Aluminium auch auf Induktionsherden verwendet werden. Dieser Vorteil erübrigt sich selbstverständlich, wenn es sich um einen elektrischen Espressokocher handelt.
Grundsätzlich sind Edelstahl Espressokocher etwas teurer als Aluminium Espressokocher. Doch dieser Preis rechtfertigt sich durch die meist bessere Qualität, Haltbarkeit und Anwendbarkeit.

Kriterium: Größe

Zu guter letzt ist natürlich auch noch die Größe eines Espressokochers relevant. Dies sollte man vor allem auf seinen persönlichen als auch den Kaffeebedarf der Familie abstimmen. Trinkt man nur wenig Espresso/Kaffee, ist ein kleinerer Espressokocher empfehlenswerter als ein Großer, da die Preise meist niedriger sind und auch weniger Fläche gereinigt werden muss.
Die Größenangabe, die Hersteller für Espressokocher machen, sind die Tassen. Um genau zu sein: Die Tassen pro Brühvorgang. Es empfiehlt sich auch, stets die angegebene Menge an Tassen zu kochen, um den optimalen Geschmack zu erreichen.


Die Reinigung


Nach Gebrauch sollte der Espressokocher stets gereinigt werden, um spätere Espressos/Kaffees nicht geschmacklich zu beeinträchtigen. Von einer Reinigung in der Spülmaschine raten wir dingend ab, da sich dies spürbar auf den Geschmack auswirkt.
Grundsätzlich ist die Reinigung recht einfach und in folgende Schritte unterteilt:

  • Auseinanderbauen
    Ein Espressokocher lässt sich meist schnell und einfach auseinanderbauen. Folgen Sie hier notfalls der Bedienungsanleitung des Gerätes
  • Spülen
    Unter warmen Wasser werden die beschmutzten Bestandteile des Wasserkochers gespült. Verwenden Sie auf keinen Fall Spülmittel – die verändern den Geschmack durch Ihre chemischen Komponenten und können den Espress sogar ungenießbar machen.
  • Abtrocknen
    Die Einzelnen Komponenten lassen sich entweder an der Luft von selbst oder mit einem Handtuch manuell abtrocknen.
  • Zusammenbauen
    Nachdem nun alle Komponenten getrockent sind, lässt sich der Espressokocher wieder zusammenbauen um für seinen nächsten Einsatz bereit zu sein.

Bekannte Espressokocher Marken


Bestimmte Produktsparten haben auch bestimmte Marktführende Marken, bei denen man von guter Qualität ausgeben kann. Eine dieser Marken ist das italienische Traditionsunternehmen Bialettei, das besonders durch ihr Produkt Bialetti Moka Express den Espressokocher-Markt bereichert.

Bialetti

Die Marke Bialetti wurde von dem italienischen Erfinder Alfonso Bialetti im Jahre 1918 gegründet. Bekannt wurde Bialetti vor allem durch die Erfindung der Espressokanne „Moka Express“ im Jahre 1933. Noch heute ist sie Bestandteil der meisten italienischen Küchen.

Cloer

Cloer Elektrogeräte ist ein Hersteller von Elektrokleingeräten – darunter auch Espressokochern. Insgesamt umfasst das Sortiment von Cloer etwa 80 verschiedene Produkte wie Kaffeeautomaten, Waffelautomaten, Wasserkocher, Toaster oder Grills.

Cilio

Cilio ist eine Marke für Tisch-Accessoires. Das Produktspektrum von Cilio umfasst aktuell ca. 7 verschiedene Bereiche, darunter die Bereiche „Kaffee“, „Würzen“, „Servieren“, „Bar“ sowie „Pfeffer- und Salzmühlen“. Der Schwerpunkt liegt insbesondere bei Kaffee.